Was ist eigentlich Hunger ?

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Hunger entsteht im Gehirn

Von Hunger und Sättigungsgefühlen

Smoothie /Ernährung

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Hungergefühle quälender sind als Sättigungsgefühle ? Hunger treibt Sie unweigerlich zu Nahrungsaufnahme, mit dem Aufhören klappt es dagegen nicht so gut. Der einleuchtende Grund: Bereits nach 45-tägigem völligen Hungern tritt der Tod ein, beim Überessen besteht dagegen keine unmittelbare Gefahr. Hunger ist nun keinesfalls gleichbedeutend mit Magenknurren, sondern ein komplizierter Mechanismus, der durch zahlreiche Hormone geregelt wird. So gibt es übrigens mehr Hungersignale als Sättigungssignale, ebenfalls ein angeborener Überlebensmechanismus. Mit zunehmenden Alter werden Hungersignale aufgrund der hormonellen Veränderungen intensiver wahrgenommen und können zu regelrechten Fressattacken führen. Hier ein paar der spannendsten Erkenntnisse aus der Forschung, die Ihr Verständnis für Ihre Hungergefühle wecken sollten:

  • Zahlreiche Signalstoffe, hauptsächlich Peptide, also kleine Ketten aus Aminosäuren, regulieren die Nahrungsaufnahme. Jüngst wurde ein solches Peptid, das sogenannte Ghrelin, entdeckt. Wird dieses Peptid in die Blutbahn oder in das Hirn von Mäusen und Ratten injiziert, stimuliert es die Nahrungsaufnahmen und führt zu einem deutlichen Gewichtszuwachs.
  • Das Gehirn als Zentralcomputer reguliert sowohl die Energie- bzw. die Nahrungsaufnahme, als auch den Energieumsatz des Körpers. Um das Körpergewicht regulieren zu können, muss das Gehirn einerseits den Energiezustand des Körpers messen, andererseits das Hunger- und Sattheit regulieren und anpassen. Vereinfacht lässt sich dies zu einem Sättigungszentrum und einem Hungerzentrum zuordnen, die sich gegenseitig hemmen. Das Hungerzentrum reagiert aber vorrangig. Hunger lässt sich praktisch nicht ausbremsen.
  • Der Hunger gehört zu den Urtrieben des Menschen, die uns zielgerecht nach Nahrung suchen lassen und dabei andere Verhaltensweisen, wie beispielsweise, die Suche nach Sexualpartnern unterdrücken. Wer hungrig ist, muss daher ständig ans Essen denken. Das ist nicht Charakterschwäche, sondern ein unentrinnbares biologisches Programm.

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Bis dann, der Muperman

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